Confed Cup 2017 Heimtrikots

Der FIFA-Konföderationen-Pokal – Vorgeschmack auf die WM 2018

Wir alle erinnern uns noch zu gern an diesen Moment: es läuft die 113. Spielminute, André Schürrle läuft mit dem Ball auf der linken Seite der gegnerischen Spielhälfte und schlägt ihn in den Strafraum. Seine Flanke schafft es durch seine zwei Manndecker und findet in der Mitte einen Abnehmer. Mario Götze nimmt den Ball gekonnt an und schießt ihn per Volley ins rechte, untere Eck. Ein Tor für die Ewigkeit, Deutschland wird nach 24 Jahren wieder Weltmeister. 2018 gilt es diesen Titel bei der WM in Russland zu verteidigen, und der FIFA-Konföderationen-Pokal (engl. Confederations Cup) ein Jahr davor ist das ideale Turnier, um sich mit einigen der besten Mannschaften der Welt zu messen.

Neues Confed Cup Trikot 2017

Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren hat sich der DFB dieses Jahr entschieden für den Confed Cup die Nationalmannschaft mit einem neuen Trikotdesign auszustatten. Üblicherweise wurde im Jahr zwischen den beiden großen Nationalmannschaftsturnieren das Trikotdesign beim alten belassen. Beim aktuellen DFB-Trikot gibt es einige Veränderungen zu seinem Vorgänger. Ein Muster aus grau-weißen Pfeilen die in Richtung Hals zeigen, ziert die vordere Seite des neuen Trikots. Dieser Teil wurde beim Vorgänger in schlichtem Weiß gehalten. Der neue Grafikdruck wurde vom kultigen Auswärtstrikot des DFB aus dem Jahr 1990 inspiriert. Desweiteren sind die berühmten drei Adidas-Streifen nicht mehr an den Seiten des Oberkörpers zu sehen, sondern in verkürzter Länge nur an Nacken und Schultern. Am Nacken findet sich außerdem der Schriftzug „Die Mannschaft“. Der Kragen des neuen Trikots ist weiß und wird von den Farben der deutschen Flagge abgeschlossen. Die Ärmel sind am Saum mit dem gleichen Grafikdruck wie auf der Vorderseite versehen. An den Seiten finden sich Mesheinsätze, die für ein angenehmes Trageklima sorgen. Das Trikot besteht zu 100% aus Polyester und ist in diversen Shops erhältlich. Zur Fußball WM 2018 wird es aber ein neues Trikot geben.

Das neue Confed Cup Trikots 2017

Das neue Confed Cup Trikots 2017

Die Rahmenbedingungen des Confed Cups

Der Confed Cup ist ein interkontinentales Turnier, bei dem die jeweiligen Sieger der Kontinentalmeisterschaften (Afrika, Asien, Europa, Ozeanien, Nord- und Südamerika) gegeneinander antreten. Dieser findet immer im Jahr vor der Fußball WM statt. Außerdem nehmen der amtierende Weltmeister und die Nationalmannschaft des Gastgeberlandes der nächsten WM teil. Falls der amtierende Weltmeister oder Gastgeber der WM gleichzeitig Kontinentalmeister ist, rückt der Zweitplatzierte des Turniers per Wildcard auf. Das Turnier wird erst seit 1992 ausgetragen. Damals noch bis 1995 unter dem Namen des Initiators für dieses Turnier „König-Fahd-Pokal“ bekannt, wird es seit 1997 von der FIFA ausgetragen. Bis 2005 gab es das Turnier im Zweijahresrhythmus, seitdem findet es alle vier Jahre statt. Brasilien ist mit vier Siegen (1997, 2005, 2009, 2013) die erfolgreichste Mannschaft bei diesem Turnier, gefolgt von Frankreich mit zwei Titeln (2001, 2003) und Argentinien (1992), Dänemark (1995) und Mexiko (1999) mit je einem Titel.  Gespielt wird in zwei Gruppen mit je vier Mannschaften, die jeweils drei Gruppenspiele im Ligasystem absolvieren müssen. Der Erste und Zweite der Gruppe kehrt ins Halbfinale ein, die anderen Teams scheiden aus. Die verbliebenen Mannschaften spielen im K.O.-System um den Einzug ins Finale, die beiden Verlierer der Halbfinals spielen um den dritten Platz. Der Confed Cup wird immer im Gastgeberland der nächsten WM ausgetragen. Der Confed Cup 2017 beginnt am 17. Juni 2017 und endet mit dem Finale am 2. Juli 2017 im Krestovskij-Stadion von St. Petersburg.

Die diesjährigen Teilnehmer des Confed Cups

Beim Confed Cup treten die jeweiligen Sieger der Kontinentalmeisterschaften sowie der amtierende Weltmeister und die Nationalmannschaft des Gastgeberlandes der nächsten WM gegeneinander an. Dieses Jahr werden die Nationalmannschaften aus Deutschland (Weltmeister), Kamerun (Afrikameister), Australien (Asienmeister), Portugal (Europameister), Neuseeland (Ozeanienmeister), Mexiko (Nordamerikameister), Chile (Südamerikameister) und Russland (WM-Ausrichter) am Turnier teilnehmen. Während ihrer Finalsiege erlebten alle Mannschaften regelrechte „Fußballkrimis“; bis auf Kamerun mussten alle Meister in die Verlängerung oder sogar ins Elfmeterschießen.

Finalsiege der diesjährigen Teilnehmer:

WM-Finale am 13. Juli 2014 in Rio de Janeiro: Deutschland – Argentinien 1:0 n. V. Tore: Götze, 113 min.

Afrika Cup-Finale am 5. Februar 2017 in Libreville (Gabun): Ägypten – Kamerun 1:2 (1:0) Tore: 1:0 Elneny, 22 min., 1:1 N’Koulou, 59 min., 1:2 Aboubakar, 88 min.

Asien Cup-Finale am 31. Januar 2015 in Sydney: Südkorea – Australien 1:2 n. V. (1:1, 0:1) Tore: 0:1 Luongo, 45 min., 1:1 Son, 90+1 min., 1:2 Troisi, 105 min.

EM-Finale am 10. Juli 2016 in Paris: Portugal – Frankreich 1:0 n. V. Tore: Éder, 109 min.

OFC-Nationen Cup-Finale am 11. Juni 2016 in Port Moresby (Papua-Neuguinea): Papua-Neuguinea – Neuseeland 0:0 n. V., 2:4 i. E.

CONCACAF Gold Cup-Confed Cup-Playoff  am 11. Oktober 2015 in Pasadena (USA): Mexiko – USA 3:2 n. V. (1:1, 2:1) Tore: 1:0 Chicharito, 10 min., 1:1 Cameron, 15 min., 2:1 Peralta, 96 min., 2:2 Wood, 108 min., 3:2 Aguilar, 118 min.

Copa América-Finale am 4. Juli 2015 in Santiago de Chile: Chile – Argentinien 0:0 n. V., 4:1 i. E.

Bei der Auslosung am 26. November 2016 im russischen Kasan ergab sich folgende Gruppenkonstellation:

Gruppe A: Russland, Neuseeland, Portugal, Mexiko

Gruppe B: Kamerun, Chile, Australien, Deutschland

Der DFB-Kader 2018

Der diesjährige DFB-Kader für den Confed Cup ist noch alles andere als entschieden. Es wird erwartet, dass Trainer Jogi Löw neben den erfahrenen Größen der Nationalmannschaft auch einige junge Spieler für den Kader nominieren wird, die über wenig bis keinerlei Nationalmannschaftserfahrung verfügen. Da der Confed Cup als ein Turnier mit einem eher niedrigen Rangstellenwert angesehen wird, sind solche „Experimente“ des Trainers sehr wahrscheinlich. Vor allem Neu-Nominierungen von Spielern der Überraschungsmannschaften TSG 1899 Hoffenheim und RB Leipzig sind möglich.

Erweiterter DFB-Kader mit potenziellen Neulingen:

Torwart: Manuel Neuer, Bernd Leno, Marc-André ter Stegen, Kevin Trapp

Abwehr: Jérôme Boateng, Yannick Gerhardt, Jonas Hector, Benjamin Henrichs, Benedikt Höwedes, Mats Hummels, Joshua Kimmich, Shkodran Mustafi, Antonio Rüdiger, Niklas Süle, Jonathan Tah, Willi Orban

Mittelfeld: Julian Brandt, Emre Can, Leon Goretzka, Mario Götze, Ilkay Gündogan, Sami Khedira, Toni Kroos, Max Meyer, Mesut Özil, Sebastian Rudy, Julian Weigl, Nadiem Amiri, Kerem Demirbay

Angriff: Karim Bellarabi, Julian Draxler, Serge Gnabry, Mario Gómez, Thomas Müller, Marco Reus, Leroy Sané, André Schürrle, Kevin Volland, Sandro Wagner, Timo Werner

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