Borussia Dortmund: Hannovers Mame Diouf als Ersatz für Robert Lewandowski?

Die Spekulationen um die Zukunft von Robert Lewandowski sorgen mehr und mehr für Verärgerung bei den Verantwortlichen von Borussia Dortmund um Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, der mittlerweile kein Geheimnis mehr daraus macht, von den ständigen Gerüchten rund um den polnischen Nationalstürmer und den darauf bezogenen Nachfragen der Medien genervt zu sein.

Doch auch wenn der Präsident des FC Bayern München angesprochen auf die aktuellen Gerüchte, nach denen sich der deutsche Rekordmeister mit Lewandowski bereits einig sein soll, gegenüber dem „Kicker“ betonte, dass der Wahrheitsgehalt dieser Spekulationen nicht allzu hoch eingeschätzt werden sollte, gilt als sicher, dass sich die Bayern mit der Verpflichtung des 24 Jahre alten Angreifers beschäftigen. So hatte der FC Bayern noch in Person von Ex-Manager Christian Nerlinger mit den Beratern Lewandowskis Kontakt aufgenommen und das Interesse aus München hinterlegt. Ob die Bayern nun tatsächlich auf den Plan treten, dürfte aber auch davon abhängen, wie mit den bereits vorhandenen Stürmern geplant wird. Dass neben den noch länger gebundenen Mario Mandzukic und Mario Gomez Claudio Pizarro seinen auslaufenden Vertrag verlängert und zugleich ein vierter Hochkaräter kommt, ist jedenfalls unwahrscheinlich.

Unabhängig von den Gedankenspielen in München beschäftigt man sich natürlich auch in Dortmund mit der Zukunft und damit zwangsläufig auch damit, wie ein Abgang Lewandowskis kompensiert werden könnte. Klar ist, dass der im Sommer für knapp sechs Millionen Euro vom VfB Stuttgart gekommene Julian Schieber sich bislang nicht wie erhofft entwickelt hat und folglich nicht mit der alleinigen Nachfolge seines polnischen Noch-Kollegen betraut werden wird. Sofern Schieber überhaupt über den Sommer hinaus beim BVB bleibt. Laut „Bild“ soll sich die Borussia den unter anderem vom VfL Wolfsburg umworbenen Angreifer schon wieder abgeben wollen.

Einen konkreten Kandidaten für die Nachfolge Lewandowskis bringt „Bild“ derweil auch schon ins Gespräch. So wird über ein Interesse der Borussia an Mame Diouf spekuliert. Der Senegalese, der im Januar 2012 von Manchester United zu Hannover 96 gewechselt ist, erzielte bislang in 37 Pflichtspielen bemerkenswerte 23 Treffer für die Niedersachsen und wäre wohl für eine Ablöse im einstelligen Millionenbereich zu haben, sollte Hannover die Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb verpassen. Zumindest sind die Worte von 96-Boss Martin Kind so zu verstehen: „Wenn wir im Mittelfeld rumdümpeln, kann man darüber nachdenken. Aber solange wir oben dran sind, ist das kein Thema.“

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